4. Japanische Filmtage im Filmhaus Saarbrücken

Zwei Klassiker, zwei Mal Gegenwartskino und ein Anime: Das Programm der 4. Japanischen Filmtage im Filmhaus Saarbrücken steht fest und bietet vom 11. bis 14. Mai mit fünf Filmen einen abwechslungsreichen Blick auf die Filmkunst Japans. Höhepunkt ist die Aufführung von Daisuke Itôs Stummfilm JIROKICHI THE RAT (1931), der die Geschichte des berühmten Ganoven Jirokichi erzählt.

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Nippon Connection: Erste Programmhighlights für 2017

Erste Programmhighlights für die siebzehnte Auflage des Festivals (23.-28. Mai) hat die Nippon Connection bekanntgegeben. Ein Schwerpunkt liegt demnach auch dieses Jahr wieder auf Dokumentarfilmen, zahlreiche Deutschlandpremieren wurden schon jetzt angekündigt. Über 100 Kurz- und Langfilme werden auch 2017 wieder auf dem größten japanischen Filmfestival außerhalb Japans zu sehen sein.

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Ginmaku Japanese Film Festival: Crowdfunding angelaufen

Derzeit laufen die Vorbereitungen für das dritte Ginmaku Japanese Film Festival in Zürich, dem nach eigenen Angaben einzigen japanischen Filmfestival der ganzen Schweiz. Zwölf Filme sollen in diesem Jahr gezeigt werden und auch diesmal geht es wieder über die Leinwand hinaus um den kulturellen Brückenschlag.

Um die  hohen Kosten von Vorführgebühren, Kurierdiensten und der allgemeinen Festivalorganisation zu stemmen, haben die Organisatoren um Leiterin Mizuki Mazbara eine Crowdfunding-Campagne gestartet. Hier geht es direkt zur We Make It-seite des Festivals, auf der ihr das Ginmaku unterstützen könnt. Dort gibt es auch noch weitere Hintergründe zum Festival und zur laufenden Kampagne. Stattfinden wird das Festival vom 27. bis zum 30. April im Kino Houdini und im Riffraff.

Weitere Veranstaltungen: Übersicht auf Okaeri

 

Anime-Schatzkiste: Neues Archiv zeigt historische Animationsfilme aus Japan

Sankichi and Osayo

Screenshot aus SANKICHI AND OSAYO – A GENROKU ROMANCE von Mitsuyo Seo (1934) [Link]

64 animierte Kurzfilme aus der Zeit von 1917 bis in die frühen 1940er-Jahre hat das Tokyo National Film Center in einem neuen Filmarchiv online gestellt. Die Navigation ist komplett auf japanisch, aber die einzelnen Filme haben englische Titel und zumindest bei denen, die ich bislang ausprobiert habe gibt es auch überwiegend englische Untertitel. Dank der Vorschaubilder bekommt man aber schon auf der Überblicksseite eine Idee von den einzelnen Filmen und kann sich einfach durch die Auswahl klicken. Wenn man die Seite auf dem Desktop aufruft, sieht man auch die englischen Titel der Unterseiten in der URL-Leiste, wenn man mit dem Pfeil darüber scrollt.  Hier geht es zur Startseite und hier direkt zur Filmauswahl. Weiterlesen

An einem Tisch: Miyazaki trifft Kurosawa

Zwei der größten Visionäre des japanischen Kinos an einem Tisch: 1993 brachte der TV-Sender Nippon TV Akira Kurosawa und Hayao Miyazaki zusammen. Nur einen Monat vor dem Treffen erschien Kurosawas letzter Film MADADAYO, im Jahr zuvor war Miyazakis PORCO ROSSO in den Kinos zu sehen. Das Video ist leider nicht untertitelt, aber bei Open Culture gibt es ein englisches Transcript des Gesprächs. Einschalten lohnt sich trotzdem – denn wie auch im Werk der beiden entfaltet sich auch bei ihrem Aueinandertreffen ein Großteil der Wirkung nonverbal.

 

„Ein Kino der japanischen Kultur im Detail“: Mannheimer Filmseminar über Akira Kurosawa

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Ein Wochenende im Zeichen Akira Kurosawas: Beim 15. Filmseminar „Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“ im Mannheimer Cinema Quadrat drehte sich alles um den japanischen Ausnahme-Regisseur. Fünf Filme (plus zwei in Vor- und Nachschau), Betrachtungen aus Filmwissenschaft und -kritik, aus Psychoanalyse und Kunstgeschichte sowie mehrere rege Diskussionsrunden sorgten für spannende Perspektiven auf das Werk Kurosawas und boten wertvolle Anreize zur Vertiefung in sein Schaffen.

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Deutschlandfunk über die Rezeption des japanischen Kinos im Westen

deutschlandfunkEs war ein weiter Weg, den das japanische Kino zurücklegen musste, bis es Eingang fand in die Kinosäle Europas und Amerikas. Erst in den 50er-Jahren setzte die Rezeption im Westen ein, doch dabei, schreibt Lukas Foerster in seinem Essay bei Deutschlandfunk, ist die Geschichte dieser Rezeption eine Geschichte der Missverständnisse. In “ Das japanische Kino als ferner Beobachter“, das als zweiter Teil der Reihe Japan Projektionen in der Sendung Essay und Diskurs erschienen ist, zeichnet er diese Geschichte nach. Abrufbar als Podcast und als vollständiges Manuskript.

via Schneeland / Schneeland Facebook

Japanisches und asiatisches Kino: Wo ihr 2017 überall hin müsst

2017UPDATE: Wegen der großen Resonanz auf die Veranstaltungsübersicht, gibt es jetzt eine neue Seite auf Okaeri, auf der ihr euch permanent über aktuelle Veranstaltungen informieren könnt. Dieser Beitrag wird nicht weiter aktualisiert.

Das Jahr ist erst wenige Tage alt, doch zahlreiche Termine für Festivals, Filmreihen und besondere Veranstaltungen rund um das japanische und allgemein asiatische Kino stehen jetzt bereits fest.

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„Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“: 15. Mannheimer Filmseminar über Akira Kurosawa

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Ausschnitt aus dem Veranstaltungsflyer

Mit seinen Filmen lieferte er Inspirationen für Western und Weltraumopern, er adaptierte Shakespeare und Dostojewski und schuf mit Samuraifilmen, Gangsterballaden und Sozialdramen ein Werk, das zum festen Kanon der Filmgeschichte gehört: Akira Kurosawa, einer der wichtigsten und zugleich der im Westen wohl populärste Filmemacher Japans. Rund 30 Filme hat er im Laufe seiner Karriere gedreht und sich selbst dabei immer wieder neu erfunden. Seinen Geschichten ließ er dabei dieselbe Feinfühligkeit zukommen, wie seinen Figuren und dem Aufbau seiner Leinwand. „Kurosawa gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts, zu den großen Stilisten, die zugleich große Erzähler waren“, schreibt das Mannheimer Cinema Quadrat auf seiner Website. Beim 15. Mannheimer Filmseminar dreht sich dort Ende Januar alles um Kurosawa und die Ergründung seines Werkes: „[Die] humanistische Haltung Kurosawas (…) gilt es (wieder) zu entdecken und für einen aktuellen Diskurs fruchtbar zu machen“, heißt es im programmatischen Ansatz des Filmseminars aus der Reihe „Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“.

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