Ôshima Nagisa verstorben.

oshimaMedienberichten zufolge verstarb der Regisseur Ôshima Nagisa im Alter von 80 Jahren an einer Lungenentzündung.

Er gehörte zu den wohl bekanntesten und wichtigsten Regisseuren des japanischen Kinos. Mit seinen Filmen AI TO KIBÔ NO MACHI (Eine Stadt der Liebe und Hoffnung, 1959) und SEISHUN ZANKOKU MONOGATARI (Cruel Story of Youth, 1960) war er Wegbereiter für die japanische New Wave Bewegung, die Teil der kulturellen und politischen Revolution der Nachkriegszeit des Landes war.

Sein kontroversester Film dürfte AI NO KORÎDA (Im Reich der Sinne, 1976) sein. In expliziten Bildern portraitiert Ôshima die Geschichte der Abe Sada und erschafft in meinen Augen eines der intensivsten Werke über Liebe und Verlangen der Filmgeschichte.

Seinen letzten Film GOHATTO (Tabu) drehte er 1999, in dem u.a. Kitano Takeshi die Hauptrolle spielt.

 

Foto: Rita Molnár, Creative Commons, 2.5 Generic
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