„Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“: 15. Mannheimer Filmseminar über Akira Kurosawa

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Ausschnitt aus dem Veranstaltungsflyer

Mit seinen Filmen lieferte er Inspirationen für Western und Weltraumopern, er adaptierte Shakespeare und Dostojewski und schuf mit Samuraifilmen, Gangsterballaden und Sozialdramen ein Werk, das zum festen Kanon der Filmgeschichte gehört: Akira Kurosawa, einer der wichtigsten und zugleich der im Westen wohl populärste Filmemacher Japans. Rund 30 Filme hat er im Laufe seiner Karriere gedreht und sich selbst dabei immer wieder neu erfunden. Seinen Geschichten ließ er dabei dieselbe Feinfühligkeit zukommen, wie seinen Figuren und dem Aufbau seiner Leinwand. „Kurosawa gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts, zu den großen Stilisten, die zugleich große Erzähler waren“, schreibt das Mannheimer Cinema Quadrat auf seiner Website. Beim 15. Mannheimer Filmseminar dreht sich dort Ende Januar alles um Kurosawa und die Ergründung seines Werkes: „[Die] humanistische Haltung Kurosawas (…) gilt es (wieder) zu entdecken und für einen aktuellen Diskurs fruchtbar zu machen“, heißt es im programmatischen Ansatz des Filmseminars aus der Reihe „Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind in der Zeit von Freitag, 20. Januar, bis Sonntag, 22. Januar, im Cinema Quadrat insgesamt fünf Filme Kurosawas zu sehen, die von sechs Fachvorträgen renommierter Referenten sowie mehreren Diskussionsrunden begleitet werden. Dazu werden in Vorblick und Nachschau zwei weitere Filme am Sonntag, 15. Januar, und am Montag, 6. Februar, gezeigt. Zu sehen sein werden ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE, ENGEL DER VERLORENEN, YOJIMBO – DER LEIBWÄCHTER, RASHOMON, RAN, AKIRA KUROSAWAS TRÄUME und DIE SIEBEN SAMURAI. Die Vorträge halten Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger, der 2014 eine Monografie über Kurosawa veröffentlicht hat, die Psychoanalytiker Sabine Wollnik, Ralf Zwiebel und Christoph Walker, Filmkritiker Peter Bär und Kunsthistorikerin Dorothee Höfert.

Das vollständige Programm mit ausführlichen Infos zu allen Filmen, ein Timetable für das Veranstaltungswochenende, eine Preisübersicht für Seminar-, Tages- und Einzelkarten sowie das Anmeldeformular gibt es auf der Website des Cinema Quadrat. Das Filmseminar ist eine gemeinsame Veranstaltung von Cinema Quadrat e.V. Mannheim, Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Mannheim-Heidelberg, Psychoanalytisches Institut Heidelberg der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie.

Mehr erfahren: Akira Kurosawa auf Okaeri

 

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