Nippon Connection: Erste Programmhighlights für 2017

Erste Programmhighlights für die siebzehnte Auflage des Festivals (23.-28. Mai) hat die Nippon Connection bekanntgegeben. Ein Schwerpunkt liegt demnach auch dieses Jahr wieder auf Dokumentarfilmen, zahlreiche Deutschlandpremieren wurden schon jetzt angekündigt. Über 100 Kurz- und Langfilme werden auch 2017 wieder auf dem größten japanischen Filmfestival außerhalb Japans zu sehen sein.

Nachdem Kiyoshi Kurosawa im vergangenen Jahr persönlich in Frankfurt zu Gast war und mit dem Nippon Honor Award ausgezeichnet wurde, ist in diesem Jahr sein neuer Film DAGUERROTYPE zu sehen – zugleich das erste Werk Kurosawas, das nicht in Japan entstanden ist. Außerdem zu sehen ist DESTRUCTION BABIES, für den Regisseur Tetsuya Mariko in Locarno als Best New Director ausgezeichnet wurde.

Toshiro Mifune ist einer der profiliertesten und bekanntesten Schauspieler Japans. Berühmt geworden durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa, wirkte er in mehr als 130 Filmen mit und wurde durch die TV-Serie Shogun auch im Westen einem breiten Publikum bekannt. In seinem Dokumentarfilm MIFUNE: THE LAST SAMURAI widmet sich Steven Okazaki dem Leben und Wirken des legendären Schauspielers. Ebenfalls zu sehen sein werden HARMONIUM von Koji Fukada, der in Cannes den Preis der Jury in der Sparte „Un Certain Regard“ erhielt, HER LOVE BOILS WATER von Ryota Nakano und THE LONG EXCUSE von Miwa Nishikawa. In Kooperation mit Kazé läuft der Anime A SILENT VOICE von Naoko Yamada als Deutschlandpremiere.

Eine Besonderheit wird die Deutschlandpremiere zweier Filme des Nikkatsu Roman-Porno-Reboots sein. In der Pressemitteilung der Nippon Connection heißt es dazu:

In den 1970er und 1980er Jahren dienten die sogenannten Roman Porno-Filme aus dem japanischen Filmstudio Nikkatsu als Experimentierfeld und Sprungbrett für junge Regisseure. Anlässlich des 45-jährigen Jubiläums dieses Genres zeigt das Nippon Connection Filmfestival zwei Neuverfilmungen aus dem „Roman Porno Reboot-Projekt“ als Deutschlandpremieren. Kazuya Shiraishis Dawn of the Felines handelt von drei jungen Frauen und ihrer Arbeit als Prostituierte in Tokio. Akihiko Shiotas Wet Woman in the Wind erzählt von der Beziehung des zurückgezogenen Bühnenautors Kosuke und der nymphomanischen Kellnerin Shiori.

Ergänzt wird das Festival wie immer durch ein umfangreiches Kulturprogramm mit zahlreichen spannenden Workshops und einem speziellen Angebot für Kinder.

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