Akira Kurosawa: Neuer Sammelband im Dezember

Im Dezember erscheint im Psychosozial-Verlag ein neuer Sammelband über das Werk Akira Kurosawas. Eine besondere Ankündigung für Okaeri – denn auch ich selbst durfte einen Text zum Buch beitragen.

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An einem Tisch: Miyazaki trifft Kurosawa

Zwei der größten Visionäre des japanischen Kinos an einem Tisch: 1993 brachte der TV-Sender Nippon TV Akira Kurosawa und Hayao Miyazaki zusammen. Nur einen Monat vor dem Treffen erschien Kurosawas letzter Film MADADAYO, im Jahr zuvor war Miyazakis PORCO ROSSO in den Kinos zu sehen. Das Video ist leider nicht untertitelt, aber bei Open Culture gibt es ein englisches Transcript des Gesprächs. Einschalten lohnt sich trotzdem – denn wie auch im Werk der beiden entfaltet sich auch bei ihrem Aueinandertreffen ein Großteil der Wirkung nonverbal.

 

„Ein Kino der japanischen Kultur im Detail“: Mannheimer Filmseminar über Akira Kurosawa

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Ein Wochenende im Zeichen Akira Kurosawas: Beim 15. Filmseminar „Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“ im Mannheimer Cinema Quadrat drehte sich alles um den japanischen Ausnahme-Regisseur. Fünf Filme (plus zwei in Vor- und Nachschau), Betrachtungen aus Filmwissenschaft und -kritik, aus Psychoanalyse und Kunstgeschichte sowie mehrere rege Diskussionsrunden sorgten für spannende Perspektiven auf das Werk Kurosawas und boten wertvolle Anreize zur Vertiefung in sein Schaffen.

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Deutschlandfunk über die Rezeption des japanischen Kinos im Westen

deutschlandfunkEs war ein weiter Weg, den das japanische Kino zurücklegen musste, bis es Eingang fand in die Kinosäle Europas und Amerikas. Erst in den 50er-Jahren setzte die Rezeption im Westen ein, doch dabei, schreibt Lukas Foerster in seinem Essay bei Deutschlandfunk, ist die Geschichte dieser Rezeption eine Geschichte der Missverständnisse. In “ Das japanische Kino als ferner Beobachter“, das als zweiter Teil der Reihe Japan Projektionen in der Sendung Essay und Diskurs erschienen ist, zeichnet er diese Geschichte nach. Abrufbar als Podcast und als vollständiges Manuskript.

via Schneeland / Schneeland Facebook

„Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“: 15. Mannheimer Filmseminar über Akira Kurosawa

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Ausschnitt aus dem Veranstaltungsflyer

Mit seinen Filmen lieferte er Inspirationen für Western und Weltraumopern, er adaptierte Shakespeare und Dostojewski und schuf mit Samuraifilmen, Gangsterballaden und Sozialdramen ein Werk, das zum festen Kanon der Filmgeschichte gehört: Akira Kurosawa, einer der wichtigsten und zugleich der im Westen wohl populärste Filmemacher Japans. Rund 30 Filme hat er im Laufe seiner Karriere gedreht und sich selbst dabei immer wieder neu erfunden. Seinen Geschichten ließ er dabei dieselbe Feinfühligkeit zukommen, wie seinen Figuren und dem Aufbau seiner Leinwand. „Kurosawa gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts, zu den großen Stilisten, die zugleich große Erzähler waren“, schreibt das Mannheimer Cinema Quadrat auf seiner Website. Beim 15. Mannheimer Filmseminar dreht sich dort Ende Januar alles um Kurosawa und die Ergründung seines Werkes: „[Die] humanistische Haltung Kurosawas (…) gilt es (wieder) zu entdecken und für einen aktuellen Diskurs fruchtbar zu machen“, heißt es im programmatischen Ansatz des Filmseminars aus der Reihe „Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie“.

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